Kindergärten

Frühförderung im Kindergarten

Der Kindergarten ist eine Bildungseinrichtung, in dem Kinder sich sozial, motorisch und sprachlich optimal entwickeln sollen.

Einblicke in einen Kindergarten Österreichs

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Mögliche individuelle Schwächen sollen rechtzeitig erkannt und bis zum Schuleintritt ausgeglichen werden. Der Kindergarten- besuch soll für alle Kinder ab dem vollendeten 1. Lebensjahr kostenlos, in den letzten beiden Jahren vor Schuleintritt im Ausmaß von 12 Wochenstunden verpflichtend und kostenlos sein.plakat_nrw_diekurzen_gross1
Die Frühförderung aller Kinder soll durch dafür ausgebildete PädagogInnen erfolgen. Der Einsatz von muttersprachlichen KindergartenpädagogInnen in mehrsprachigen Kindergruppen soll die gezielte Förderung der Muttersprache möglich machen. Damit würden auch die Voraussetzungen für das Erlernen der deutschen Sprache verbessert.
Im Kindergarten sollten aber nicht Leistung und die Erfüllung schulischer Erfordernisse, sondern das Spiel, der soziale Umgang mit Gleichaltrigen sowie Bewegung und Kreativität im Vordergrund stehen.

Eine Qualitätsoffensive für Kindergärten und bessere Übergänge vom Kindergarten zur Grundschule fordert die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. In einem von ihr vorgelegten Konzept “Kindergärten zu Bildungsgärten – Übergänge verbessern! Den Bildungs- und Erziehungsplan umsetzen” geht es darum, die Arbeit in den Kindergärten qualitativ noch weiter zu verbessern. Im Mittelpunkt der Qualitätsoffensive sollen die Kindergärten als eigene Bildungs- und Erziehungsinstitution mit eigenem pädagogischen und methodischen Auftrag stehen.

Wir brauchen kein Schulvorbereitungsjahr wie es die CDU/FDP-Landesregierung plant. Eine neue Struktur bei den Kindergärten zu entwickeln, wäre kontraproduktiv. Schon jetzt fehlen Betreuungs- und Ganztagsplätze. Es gibt zu wenige Erzieherinnen und Erzieher und die Gruppen sind zu groß. Hier muss die Qualität verbessert und nicht durch einen neuen großflächigen Strukturfeldversuch in 3900 Einrichtungen mit Beschäftigten, Eltern und Kindern ein G8 für die Kindergärten heraufbeschworen werden”, unterstreicht der familienpolitische Sprecher der GRÜNEN, Marcus Bocklet.

Im einzelnen beinhaltet das Konzept “Kindergärten zu Bildungsgärten” folgendes:

Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsplansbildung

Der Bildungs- und Erziehungsplan muss durch die längst überfällige verbindliche Rahmenvereinbarung mit den Kommunen und Kreisen endlich umgesetzt werden. Hierzu soll es vom ersten Kindergartentag an verbindliche Methoden geben. Bereits im ersten Kindergartenjahr sollen die Stärken und Schwächen jedes Kindes erfasst werden, was zu einer verbindlichen Bildungsdokumentation führen soll. So können die drei Kindergartenjahre gezielt zur individuellen Förderung des Kindes genutzt werden. Die schon existierenden Beispiele einer modernen Elternarbeit sollen von Land gefördert und so für hessenweite Impulse gesorgt werden.

Besseres Übergangsmanagement von Kindergärten zu Schulen

Zwischen Kindergärten und Grundschulen muss es verbindliche Vereinbarungen und eine professionelle Koordination geben, um den Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule besser zu gestalten. Anstatt die Kindergärten zu verschulen, soll es für die ersten beiden Schuljahre überall flexible Eingangsstufen an den Grundschulen geben. In ihnen können die Kinder je nach Entwicklungsstand zwischen einem und drei Jahren gefördert werden. Damit einher geht der Ausbau von Grundschulen zu Ganztagsschulen. Der Anteil von Grundschulen mit Ganztagsangeboten lag im Schuljahr 2009/2010 erst bei 16 Prozent. konzepte

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