“Lumdatal Grüne” wieder aktiv

 Arbeitskreis “LumdatalGrüne” wieder aktiviert

Erstes Arbeitskreistreffen nach über 8 Jahren

 Allendorf/Lollar/Rabenau/Staufenberg (-). Zu ihrem ersten Arbeitskreistreffen der “LumdatalGrünen” trafen sich nach über 8 Jahren Grünen Vertreter aus allen vier Kommunen des Lumdatals am 23.03.2011 im Allendorfer Bürgerhaus. Es bestand Einigkeit, dass der am 04.10.1988 gegründete Arbeitskreis wieder eingerichtet wird. Im Vordergrund soll wieder der Informationsaustausch und die damit verbundene kommunalpolitische Zusammenarbeit stehen.

v.l.n.r. J.Staude,P.Stegenwalner-Schwalb,G.Born,G.Waldschmidt-Busse,F.Schwalb,G.Weigel-greilich,B.Staude,Chr.Zuckermann,H.Wißner,S.Büker

v.l.n.r. I. Staude,P.Stegenwalner-Schwalb,G.Born,G.Waldschmidt-Busse,F.Schwalb,G.Weigel-greilich,B.Staude,Chr.Zuckermann,H.Wißner,S.Büker

Erfreut zeigte sich Ilse Staude (GAL Staufenberg), dass es nach zwei Legislaturperioden wieder gelungen sei, in allen Kommunen im Lumdatal zur Kommunalwahl antreten zu können. Christian Zuckermann (Grüne Allendorf) ergänzte, dass dies den kleineren Parteien durch das Kumulieren und Panaschieren nicht gerade leicht gemacht werde, genügend Personen für eine Listenaufstellung zu gewinnen.

Ansätze für Anträge pro alternativen Energien sowie kommunalpolitische Bemühungen zur Verringerung von CO2-Werten wurden andiskutiert. Ein weiteres Thema war der Öffentliche Personennahverkehr und insbesondere die Bemühungen zur Reaktivierung der Lumdatalbahn. Erfreulich sei, so Gabi Waldschmidt-Busse (Grüne Allendorf), dass die Lumdatalbahn im Vorfeld der Kommunal- und Bürgermeisterwahlen in Staufenberg und Allendorf wieder thematisiert wurde. Leider habe es Jahrzehnte gedauert, bis die kommunalpolitische Einsicht reifte, dass der Wohnstandort und dessen verkehrliche Infrastruktur nicht nur aus Pkw-Mobilität bestehe. Der demografische Faktor mit begleitenden Wohnungsleerständen sowie Immobilienwertverlusten zeige auf, dass eine schnelle Schienenanbindung zum Mittel- und Oberzentren sinnvoll sei. Nur so könne einer Landflucht entgegen gewirkt und ein Zuzug junger Familien gestärkt werden. Wäre diese Einsicht früher gereift, so Hanspeter Gruber (GAL Staufenberg), wären wir mit einer Reaktivierung der Lumdatalbahn längst weiter. Ohne kommunalpolitischen Rückhalt bzw. dessen Forderung sei logischerweise niemand bereit, hier einen Euro in die Hand zu nehmen.

 Der Arbeitskreis soll nach Bedarf einberufen werden. Eine wesentliche Arbeit wird dem Zusammentragen von Informationen dienen, deren Austausch soll über das Internet bzw. per E-Mail stattfinden. Die Koordinierung übernimmt Gerhard Born. Die Kontaktadresse wird somit bei der Geschäftsstelle der Lollarer Grünen (Bernbachstr. 11, 35457 Lollar, E-Mail: Gerhard.Born@gruene-lollar.de) angesiedelt.

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