Unsere Bilanz

Nachdem es lange Jahre keinen aktiven Orts-verband der GRÜNEN gab, sind wir mit einem tollen Wahlergebnis im Jahr 2011 mit zwei Sitzen in die Allendorfer Stadtversammlung gewählt worden.

Grüne Landschaft flyerVor der Wahl haben wir frischen Wind im Parlament und aktive Fraktionsarbeit versprochen! In dieser Bilanz möchten wir vorstellen, was unsere Arbeit in der Opposition bewirkt hat.
Tranzparenz und Bürgernähe
In vielen Gesprächen mit den Bewohnern der Kernstadt und den Ortsteilen haben sowohl die Fraktionsmitglieder aber auch Mitglieder des Ortsverbandes die versprochene Bürgernähe praktiziert. Es gab regelmäßig konstruktive Dialoge und Treffen mit z.B. Naturschützern und Bürgerinitiativen, Kindergärten, Feuerwehr, Schülerbetreuung, Vereinen (z.B.Vogelfreunde, Verein für häusliche Kranken und Altenpflege) u.v.m. welche zu gewachsenem Vertrauen und Akzeptanz in unsere Positionen geführt haben. Durch aktive Pressearbeit haben wir stets versucht unsere Sicht verschiedener Themen deutlich zu machen.

Auf Grund unseres Antrags, die Protokolle der Stadtverordnetenversammlung im Ganzen zu veröffentlichen, konnten wir der Bürgerschaft die parlamentarischen und politischen Entscheidungen näher bringen und die verschiedenen Themen transparenter präsentieren.
Klimaschutz

Nach unserem Antrag hat sich die Kommune dem Projekt „100 Kommunen für den Klimaschutz“ angeschlossen.

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VL. Christian Zuckermann, Helmut Wißner, Gabi Waldschmidt- Busse, Sandra Henneberg, Christoph Poß

Damit hat sich die Stadt zum Ziel gesetzt, Potentiale zur Energieeinsparung und zur Steigerung der Energieeffizienz weiter auszuschöpfen und die Nutzung erneuerbarer Energien voranzubringen. Unter der Homepage www.hessen-nachhaltig.de können interessierte nähere Informationen erhalten. Mit der Beteiligung an der Energiegesellschaft Lumdatal, der Photovoltaik Anlage auf dem Gelände der städtischen Kläranlage und dem aktuell entstehenden Klimaschutzkonzept hat unsere politische Forderung erste konkrete Formen angenommen.
Interkommunale Zusammenarbeit

Wie bereits oben erwähnt, kann man die Beteiligung an der Energiegesellschaft Lumdatal als einen neuen Weg der Zusammenarbeit mit anderen Kommunen bezeichnen. Durch unseren Antrag, die Gemeindekassen Rabenau und Allendorf/ Lumda zusammenzulegen, ist ein gemeinsames Projekt entstanden. Nach intensiver Prüfung kristallisiert sich eine Zusammenarbeit heraus, die langfristig Kompetenzen bündeln und Vorgänge optimieren wird. Unter günstigen Vorraussetzungen könnten sogar Finanzmittel eingespart werden. Ein geplantes interkommunales Gewerbegebiet mit der Gemeinde Rabenau und der Stadt Grünberg findet unsere Zustimmung.
Kinderbetreuung
Kein anderes Thema hat in der vergangenen Legislatur die Gemüter mehr bewegt als die Kinderbetreuungssituation in Allendorf/ Lumda. Nach intensivem Auseinandersetzen mit den örtlichen Gegebenheiten hatten wir drei hauptsächliche politische Forderungen:

Der Ausbau der institutionellen U3 Betreuung, die Verlängerung der Kernöffnungszeiten in den Kindertagesstätten und die Verbesserung der räumlichen Ausstattungen. Die Auswertung einer ausführlichen Umfrage welche der Elternbeirat initiiert hat, kam zu einem identischen Ergebnis!

Durch unseren Antrag zum Haushalt 2013 wurden erhebliche Finanzmittel für eine Erweiterung der Kinderbetreuung freigegeben. Somit konnte die Stadt zusätzlich Landesfördermittel generieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. In der Kinder-tagesstätte Nordeck sind 12 zusätzliche U3 Krippenplätze entstanden. Die räumlichen Veränderungen entsprechen neuesten Standards. In diesem Zug wurden ebenfalls die Kernöffnungszeiten erweitert. Auch zum Thema Betreiberwechsel haben wir GRÜNEN klar Position bezogen. Neben der Elternschaft hat der Ortsverband der GRÜNEN zu den Themen Betriebserlaubnis und Belegungsstärke deutlichen politischen Druck aufgebaut. Viele der beanstandeten Mängel sind mittlerweile behoben worden. Mit der Lebenshilfe glauben wir, hat die Stadt einen kompetenten Partner gefunden. Leider bringt eine neue Betriebserlaubnis eine Redu-zierung der tatsächlichen Betreuungskapazitäten mit sich. Diese Verschlechterung möchten wir nicht akzeptieren. Daher fordern wir den Erhalt der bisherigen Betreuungskapazitäten!
Naturschutz
Auch kleine Erfolge sind Erfolge!

Durch unseren Antrag hat sich die Stadt bereit pflegen. Besonderes Augenmerk sollte auf die Mähzeiten und Mähtiefen gelegt werden, um der Flora und Fauna die Möglichkeit zur Entwicklung zu geben. Auch beim neu beschlossenen Forsteinrichtungs-werk konnten wir Akzente setzen. Es wird geprüft, ob gewisse Teile des Stadtwaldes aus der Bewirtschaftung genommen und ausschließlich der Natur überlassen werden. Für eine solche Naturschutzmaßnahme könnte die Stadt unter bestimmten Vorraussetzungen Ökopunkte generieren, welche die finanziellen Einbußen im Vergleich zur regulären Bewirtschaftung minimieren würden. Ebenfalls genießen die Habitatbäume nun Schutz vor dem Fällen. Nicht nur eine bestimmte Anzahl pro Hektar wie üblicher Weise, nein Alle sollen geschützt werden. Wir wünschen der Stadt und dem Revierförster viel Erfolg bei diesem Vorhaben.
Was noch?
Insgesamt haben wir eine Vielzahl von Anträgen an die Stadtverordnetenversammlung gestellt. Alle aufzuzählen würde diesen Rahmen sprengen. Sehr gerne können Sie all unsere Aktivitäten auf unserer Homepage www.gruene-allendorf-lda.de recherchieren.

Mit Stolz können wir sagen, unsere Versprechen gehalten zu haben.
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit
In bisher nicht gekannten Dimensionen musste sich die Stadt, deren Bürger und der Landkreis mit rechtsextremen Aktionen im Lumdatal aus-einandersetzen. Diese Aktionen gipfelten in konkreter Bedrohung einzelner Bürger. Auch die Bürgermeisterin als Stadtoberhaupt und andere politische Akteure waren Ziel rechter Umtriebe. Letztendlich fand eine NPD Demonstration in der Marktstraße statt. Welche Ausmaße der Rechtsextremismus hat, wissen wir nicht erst seit dem NSU oder den Übergriffen auf Asylbewerber in z.B. Freital oder Heidenau. Deshalb haben wir uns als Ortsverband BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN schon bei den ersten Anzeichen rechter Aktivitäten massiv dagegen ausgesprochen. Wir haben Solidaritätsveran-staltungen gegen Rechts am Nouvion Platz, mitten in Allendorf und Gegendemonstrationen zur NPD Kundgebung in Allendorf und Grünberg ange-meldet. Mit beispielhafter Unterstützung Allendorfer Mitbürger ein voller Erfolg! Durch die vielen öffentlichen Reaktionen gegen den braunen Sumpf, z.B. von den Sportvereinen und dem Runden Tisch aus Allendorf aber auch durch das Entstehen des Netzwerk für Demokratie und Toleranz sehen wir uns in unserer Haltung bestätigt.

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